DFG fördert FOR 2093

09.10.2014 - Meike Klinck

for2093 Mit neuartigen Bauteilen wollen Forscher der RUB, der TU Hamburg-Harburg, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und des Helmholtz-Instituts Ulm Lern- und Gedächtnisprozesse des menschlichen Gehirns technisch nachbilden. „Ich bin mir sicher, dass es uns durch die hier beabsichtigte enge und fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen Neurologen, Systemtheoretikern sowie der Materialwissenschaft und Nanoelektronik gelingen wird, neurobiologische Schaltungsprinzpien in technische Systeme zu übertragen“, sagt Dr. Thomas Mussenbrock (Theoretische Elektrotechnik), der ebenso wie Dr. Karlheinz Ochs (Digitale Kommunikationssysteme) am FOR 2093 beteiligt ist. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Verbundprojekt in den kommenden drei Jahren mit zwei Millionen Euro. RUB-Presseinfo lesen

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Mit Hilfe von Monte-Carlo-Simulationen treffen die Forschenden Aussagen über das Verhalten von möglicherweise geeigneten Bauteilen. Wichtig für die Entwicklung memristiver Elemente ist es zu wissen, wie sich der Widerstand eines Materials ändert. Abgebildet ist die räumliche Verteilung der Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Silberatome während des Filamentwachstums. Rot bedeutet hohe Aufenthaltswahrscheinlichkeit, blau bedeutet niedrige Aufenthaltswahrscheinlichkeit. © Martin Ziegler

Tags: DFG, Digitale Kommunikationssysteme, Karlheinz Ochs, Theoretische Elektrotechnik, Thomas Mussenbrock