Windenergie für die Zukunft - das Bochumer Verbundprojekt „WindOptTool“

16.01.2017 - Anja Schartl

windopttool Wie können Windparks optimal ge­plant werden - und das trotz enor­mer technischer Komplexität? Mit dieser Frage beschäftigen sich das Institut EneSys der Ruhr-Universität Bochum und die Fir­ma Avasition GmbH im Projekt „WindOptTool“.

Als wichtiger Eckpfeiler der Energiewende gewinnt die Nutzung der Windenergie stetig an Bedeutung. Immer größere Windkraftanlagen und Windparks entstehen, um eine nachhaltigere Energieversorgung für die Zukunft zu erreichen. Hierbei ist eine gute und durchdachte Planung der Anlagen unerlässlich. Stei­gen­de Anforderungen zum Anschluss an das Netz und zahlreiche Einflüsse wie das stochastische Wind­auf­kom­men und gegenseitige Beeinflussungen der Windkraftanlagen machen dies jedoch immer schwieriger.

An dieser Stelle setzt das Projekt „WindOptTool“ an. Darin wird ein Expertensystem entwickelt, das Know-How zu allen relevanten Komponenten von Windparks bündelt. Somit können mögliche problematische Interaktionen einzelner Teilsysteme im Vorfeld entdeckt werden. Verbesserungsvorschläge zur Auslegung der verschiedenen Komponenten sorgen für Abhilfe, sodass die geplanten Anlagen insgesamt effizienter, zu­ver­lässiger und somit rentabler werden.

An dem Kooperationsprojekt sind das Institut für Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik von der Ruhr-Universität Bochum und die Firma Avasition GmbH beteiligt. Am 19. Dezember 2016 fand unter Leit­ung des Projektkoordinators Prof. Dr. Constantinos Sourkounis der Projektauftakt an der RUB statt. Das Pro­jekt hat ein Gesamtvolumen von über einer Million Euro und eine Projektlaufzeit von drei Jahren.

Das Forschungsvorhaben wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 „Inves­ti­tio­nen in Wachstum und Beschäftigung“ gefördert.

foerderung


Quelle

Tags: EFRE, EneSys, Sourkounis, WindOptTool